Brot richtig aufbewahren - Tipps zur richtigen Lagerung | Gragger
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Nie trocken Brot

Jeder kennt es: Frisch vom Bäcker, strömt einem der Geruch von frischem Brot direkt in die Nase, sobald man zuhause die Brottüte öffnet. Doch schon am nächsten Tag ist es vorbei mit dem Erlebnis - trocken, kantig und staubig ist der Knust, das Knäuschen oder Scherzl – je nachdem, wie man den letzten Rest vom Brotlaib nennen mag. Was tun? „Luft, aber nicht zu luftig“; „Keine Feuchtigkeit, aber nicht zu trocken“; „Ins Kühle, aber auf keinen Fall kalt“; „Einhüllen, aber niemals in Plastik“ - um die richtige Brotlagerung ranken sich mehr Mythen als um den Untergang von Atlantis. Zeit, endlich Licht ins Dunkel der Frage um die Frischhaltung von Brot zu bringen. Hier fünf Tipps vom Profi: 

Nr. 1: Bäckertüte drüber

Ok, zugegebenermaßen nicht sonderlich originell, liefert aber erste Hilfe: Wer sein Brot im Papier der Bäckerei lässt, macht schon einmal alles richtig. Im besten Fall bekommt man das Brot  - Achtung, Geheimtipp - in einer genadelten Papiertüte, damit es atmen kann, aber nicht direkt zu viel Flüssigkeit verliert.

Appetit auf
frisches
Holzofenbrot?

Nr. 2: In den Römertopf

Doch auch im Bäckerpapier hält sich Brot nicht ewig. Wer wirklich Wert auf lange Frische legt, der kommt nicht drum herum, sich einen Römertopf anzuschaffen. Das Tonbehältnis speichert die Feuchtigkeit im Brot und gibt Schimmel keine Chance. Da die Römertöpfe nicht luftdicht sind, gibt es genügend Möglichkeiten für eine gute Luftzirkulation.
Dabei sollte man aber dennoch drauf achten, die Brotlagerungsbox wirklich regelmäßig zu reinigen – im besten Fall einmal die Woche. Wer alle Krümel ausleert und dann mit Essig die Box durchwischt, sorgt für optimale Bedingungen.

Nr. 3: Auf die Schnittkante

Wenn man nicht direkt einen ganzen Laib Brot gekauft hat, dann stellt man das Brot immer auf die angeschnittene Seite. Auch das verhindert zu schnelles Aushärten.

Nr. 4: In die Gefriertruhe

Hat man aber einmal doch zu viel gekauft, oder man fährt in Urlaub und möchte nicht alles wegschmeißen, für den gibt es auch eine Lösung: Die Gefriertruhe. Eingefroren hält sich Brot nämlich wirklich sehr lange und einmal aufgetaut, schmeckt es genauso gut wie frisches Brot!
Eine Todsünde ist es jedoch, das Brot in den Kühlschrank zu stellen. Alle Temperaturen zwischen 0°C und 7°C lassen es komplett austrocknen. Am besten ist es bei normaler Raumtemperatur aufgehoben.

Nr. 5: Aus alt mach neu

Wenn das Brot dann aber doch mal zu trocken geworden ist, alles kein Problem: Für böhmische Semmelknödel benötigt man ohnehin gutes altbackenes Brot!

 

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